Deprecated: Assigning the return value of new by reference is deprecated in /home/www/101224/region-rhein-neckar/wp-settings.php on line 520

Deprecated: Assigning the return value of new by reference is deprecated in /home/www/101224/region-rhein-neckar/wp-settings.php on line 535

Deprecated: Assigning the return value of new by reference is deprecated in /home/www/101224/region-rhein-neckar/wp-settings.php on line 542

Deprecated: Assigning the return value of new by reference is deprecated in /home/www/101224/region-rhein-neckar/wp-settings.php on line 578

Deprecated: Function set_magic_quotes_runtime() is deprecated in /home/www/101224/region-rhein-neckar/wp-settings.php on line 18
Region-Rhein-Neckar » Heidelberg

Heidelberg

admin 21. Mai 2009

Heidelberg ist Verwaltungssitz des Kreises und deshalb auch in so enger Verbindung damit, dass sie hier als kulturell bedeutsamste Stadt her gehört, auch wenn sie noch selbst einen eigenen Kreis bildet.
Wer den Rhein-Neckar-Kreis besucht, der wird dessen Kreisstadt nicht außer Acht lassen, deshlb gehört sie hier her.
Heidelberg ist eine Stadt mit unendlich langer und reicher Geschichte.
Sie hat etwa 145.000 Einwohner. Doch dies ist nur nebensächlich, denn in die berühmte Universitätsstadt zieht es dazu noch viele Studenten aus Nah und Fern. Wenige Universitätsstädte haben einen solch guten Ruf und eine so lange Tradition. Schon im 15. Jahrhundert wurde die Universität von Heidelberg gegründet. Damit ist sie die älteste Universität in Deutschland. Mittlerweile ist die Universität von Heidelberg in zahlreiche Komplexe aufgeteilt. Alles an einem Ort zu vereinen wäre heute nicht mehr möglich. Doch alle geisteswissenschaftlichen Fächer befinden sich immer noch in der historischen Altstadt von Heidelberg in den alten Gebäuden, die ihr seit Jahrhunderten Platz gegeben hatten. Die naturwissenschaftliche und pädagogische Lehrstätte befinden sich etwas auerhalb der Innenstadt.
Die heutigen Gebäude der Alten Universität wurden 1712 bis 1735 vom Architekten Adam Breunig erbaut. Dieser stammte aus Mainz und ließ ein wunderbar spätbarockes Haus errichten. Noch heute sollten es nicht nur Studenten, sondern auch Besucher von Heidelberg ansehen. Schon der Löwenbrunnen auf dem Vorplatz der Uni begeistert bei seinem Anblick. Absolut beeindruckend ist die Aula der Universität mit ihren Deckengemälden, welche die Fakultäten der Universität darstellen. Wer in Heidelberg ist, sollte sich auch den Studentenkarzer nicht entgehen lassen.
Die nahe gelegene Bibliothek der Universität ist nicht nur die schönste und bestausgestattete des Rhein-Neckar-Kreises. Sie hat überregionale Bedeutung. Nicht nur, weil sie sich in einem wunderbar neobarocken Bau vom Anfang des 20. Jahrhunderts befindet, sondern vor allem auch, weil sie den „Codex Manesse“ beherbergt. Dieses mittelalterliche Buchzeugnis gehört zu den wertvollsten in Deutschland.
Wer Heidelberg besucht, der kann entweder gleich an der Mündung des Neckars in den Rhein halt machen. Oder er geht zunächst in die nahe gelegene Altstadt. Auf den Marktplatz zum Beispiel. Dort fanden früher Hexenerbrennungen en masse statt. Dies kann man sich auf Grund des heute so friedlichen Eindrucks gar nicht mehr vorstellen. Doch auch der Hexenturm in der Innenstadt zeugt von diesem dunklen Kapitel Heidelberger Geschichte.
Die Gebäude rund um den Marktplatz sind wunderschön angeordnet und in deren Mitte befindet sich der Neptunbrunnen, den ein Besucher von Heidelberg unbedingt gesehen haben sollte.
Gleich hier in der Innenstadt haben sich einige der besten Hotels des Rhein-Neckar-Kreises sowie viele Lokale angesiedelt, die unter anderem den herrlichen badischen Wein servieren.
Eines der besten Hotels der Rhein-Neckar Region befindet sich im traditionellen Haus zum Ritter. Dieses Gebäude wurde 1592 von einem der reichsten Tuchhändler der Gegend erbaut. Es gilt mit seinen reichen Verzierungen als eines der schönsten Gebäude der Renaissance in Europa.
Das Luxushotel in seinem Inneren kann sich vermutlich nicht jeder leisten, wem es allerdings möglich ist, dem sei das Haus empfohlen.
Auch herrliche Kirchen hat die Heidelberger Innenstadt zu bieten. Zum Beispiel die Heiliggeistkirche. Die Kirche war Begräbnisstätte der Kurfürsten, außerdem waren mittelalterliche Universitätsgelehrte die Stiftherren. Deshalb befinden sich in den Seitenschiffen der Kirche Bücher: die „Bibliotheca Palatina“.
Eine weitere interessante Kirche in Heidelberg ist die Jesuitenkirche. Sie ist besonders reich an Rokokoornamenten, welche ihr Inneres ausschmücken.
In Heidelberg vereinen sich vielerlei Stilrichtungen, vor allem aber das Barocke.
Auch am Neckar und dessen Mündung in den Rhein am Stadtrand kann der Besucher von Heidelberg diese Seite der Stadt entdecken. So zum Beispiel die Alte Brücke. Sie wurde im 18. Jahrhundert erbaut und wurde nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg neu errichtet.
Einen wundervollen Blick auf den Neckar hat der Besucher von Heidelberg vom so genannten Philosophenweg aus. Er ist eine der herrlichsten Stellen in ganz Heidelberg. Die Sonne strahlt im Sommer genau auf diesen Hang, der dann sogar mediterrane Bedingungen bekommt. Es ist kein Wunder, dass dort so großen Denkern wie Hegel oder Herder tiefe und weit blickende Gedanken kamen.
Auch der Heidelberger Zoo ist immer einen Besuch wert. Dort haben 250 Tierarten ihr Zuhause Das Affenhaus sowie die Afrika-Anlage sind wohl die schönsten Teile der Anlage.
Vielleicht der interessanteste Ort von Heidelberg ist jedoch das Schloss der Stadt.
Schon im 13. Jahrhundert wurden Teile davon erbaut. Bis zum 17. Jahrhundert folgten dann ständig Umbauten. Das Heidelberger Schloss war die Hausburg der pfälzischen Wittelsbacher. Im Ottheinrichsbau des Schlosses befindet sich das deutsche Apothekenmuseum. Es zeigt interessante Utensilien und Arzneimittel aus allen Epochen. Im Friedrichsbau befinden sich Statuen aller wichtigen Wittelsbacher. Der Pulverturm ist der Rest einer ehemaligen Verteidigungsanlage.
Heidelberg - das ist eine Stadt, von der man gar nicht genug bekommen kann. Zweifelsohne ist sie die Perle des Rhein-Neckar-Kreises.
Doch wer das Schloss von Heidelberg besucht, der denkt vielleicht nicht unbedingt an Natur und dass er hier auch an einem geologisch äußerst interessanten Platz befindet.
Der Schlossgraben von Heidelberg markiert eine Grenze zwischen Buntsandstein und Granit. Dies ist für Geologen besonders interessant. Aber auch “Normalsterbliche” werden die Landschaft des Odenwaldes sicherlich genießen.
Er erstreckt sich nördlich von Heidelberg.

  • Keine Kommentare

Trackback URI | Kommentare als RSS

Einen Kommentar schreiben